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Vergangenes Wochenende bei der Ars sprach jemand davon, das Theorem der “six degrees of separation” (nach Milton Friedmann) auch auf Projekte, Organisationen oder Veranstaltungen auszuweiten. Es war eine Anmerkung in der Pause eines Symposiums - ich weiß leider nicht mehr wer oder in welchem Kontext das gesagt wurde. Nun ist die ARS vorbei und der Alltag beginnt wieder. Eben kommt ein Mail herein über das Publikumsvoting des österreichischen Staatspreises der Erwachsenenbildung 2008. Darunter sind zwei Projekte, die einen Bezug zu den net.culture.labs haben:

  • Die Mobilotsen wurden von den Net Culture Labs unterstützt und haben das Lab in Wien regelmässig für Besprechungen und Präsentationen genutzt.
    “Das Internet hat unsere Welt verändert – doch gerade ältere Menschen sind oft kaum mit dessen Möglichkeiten vertraut. Hier setzen die mobilen Internetlotsen (=Mobilotsen) an: Ausgestattet mit Laptops und mobilem Internet besuchen sie PensionistInnenrunden und SeniorInnenresidenzen. Dabei geht es weniger um Vermittlung der Technik, sondern um das Aufzeigen, was alles im Internet gefunden werden kann. Als Recherchedienst werden Fragen beantwortet wie: Wo lebt Heinz eigentlich heute? Gibt es mein Lieblingsbuch noch irgendwo zu kaufen? Das Projekt wurde mit der Netidee 2007 ausgezeichnet. Die net culture labs bieten den Mobilotsen die nötige Büroinfrastruktur.”
  • Joe Benso, der im Rahmen der Net Culture Labs am Projekt Notethrower arbeitet, hat die Videos für das Projekt “Der gleiche Planet” der VHS Götzis gedreht, teilweise auch auf dem Balkon vom Net Culture Lab in Dornbirn.

Wir freuen uns über die Nominierung der Projekte. Hier könnt ihr jetzt eure Stimme abgeben: Publikumsvoting des österreichischen Staatspreises der Erwachsenenbildung 2008

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Die Ars Electronica 2008 geht morgen zu Ende, bis morgen kann man noch versuchen soviel Symposien, Konferenzen und Eindrücke von Installationen und Ausstellungen aufzusaugen. Sofern Geist, Körper und DigiCam-Akkus noch mitmachen.

Ars Gala

Klanginstallation aus Tokyo bei der KunstUni

Günter Geiger (ein Vorarlberger der in Barcelona lebt) vom Projekt Reactable, das heute abend in Linz und am 12.09.2008 ab 16:00 Uhr beim soundsnoise Festival am Spielboden zu sehen sein wird. (BTW: Für Net Culture Lab User stehen Freikarten zur Verfügung)

Tim Pritlove vom CCC

John Draper gave a talk and presentation about his recent engagement in en2go, a media delivery platform backed by Steve Wozniak at Museumsquartier Vienna, Raum D / quartier21.

John Draper was one of the first well known phone hackers, and the first famous “phone phreak”. A blind friend of John Draper’s named Joe Engressia informed him that a toy whistle that was, at the time, packaged in boxes of Capt’n Crunch cereal could emit a tone at precisely 2600 hertz—the same frequency that was used by AT&T long lines to indicate that a trunk line was ready and available to route a new call. When the telephone system heard the whistle it stopped all long distance charges, even though the call continued until one of the parties hung up. John popularized the use of this whistle, and became known by the hacker handle “Capt’n Crunch”. John became infamous, and was arrested in May, 1972 for illegal use of the telephone company’s system. Since then, he has held a variety of positions and given interviews on his experiences during the earliest days of long distance hacking.

Live Broadcast by Ustream.TV

Right now, John is the CTO of En2go, which is a full-service media company delivering videos.

Their customers are channel owners. Anyone can have a channel. With this channel, you can send your video to anywhere in the world. Your video consumers are people with computers. Video is delivered right to your desktop in High Def, but you can also put Quartz, Flash, or even game animations on your channel. Your channel is a service we offer through our partner LimeLight. LimeLight Content Delivery network (CDN) is our main means of delivery video to more then 15 Mio viewers world wide. A special tool we give our Channel Owners will allow you to setup clips of any type, to run consecutively, or even live. You can also put overlays like text tickers, special announcements, or even ads that are less “intrusive” then normal TV.

Hosts: Franz Nahrada, netculturelab (wikipage)


John Draper about en2go and Flyxo (www.en2go.com) on 12seconds.tv

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martin breindl | norbert math | andrea sodomka

Anlässlich der Finissage (20. Juli 2008, 11 Uhr) der Ausstellung TRANSFORMATOR (alien productions, A/I / starsky, A / martin walch, FL) in Vaduz (Kunstraum Engländerbau, Städtle 37, Vaduz, FL) zeigen Mitglieder von a l i e n p r o d u c t i o n s ihre Herangehensweise und Projekte im net culture lab Dornbirn. Das Team baut auf der ganzen Welt audiovisuelle Erfahrungsräume; zum Einsatz kommen Open Source Technologien wie Arduino oder Pure Data.

Präsentation Montag 21. Juli 2008, 20 Uhr

net culture lab Dornbirn, Marktstrasse 4

zu TRANSFORMATOR

Real Time Composition

Zur Abschluss der Ausstellung erlebt der Besucher eine Performance unter dem Titel Real Time Composition von Paul Wenninger aus Österreich. Paul Wenninger, geboren 1966, ist freischaffender Tänzer und Autor choreografischer Werke.

In der Installation TRANSFORMATOR, einem Gemeinschaftsprojekt des Liechtensteiner Künstlers Martin Walch mit dem Künstlernetzwerk alien productions und der Wiener Visualistin starsky, wird der Kunstraum Engländerbau zum begehbaren Spielfeld, auf dem der Besucher Klang- und
Bildprojektionen auslöst. Eine interaktive Sensorik erkennt die Bewegungen der Besucher auf dem Spielfeld und animiert zum Spiel mit vorgegebenen Strukuren. Dieses Spiel ist ständig im Wandel und basiert auf Regelbrüchen und -verschiebungen. Der Urzustand des Reglements wird erst
wiederhergestellt, wenn der Besucher den Raum verlässt.

Wer sich mit Videokonferenzen, kollaborativen Arbeiten, webbasierten Mindmaps, etc. beschäftigt, der sei hierher umgeleitet. Matthias Rückel’s “Live Online Collaboration Blog” gibt eine hervorragende Übersicht.

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2006 verbrachten die beiden InterMedia Studenten Christian Huter und Thomas Kinast einige Monate bei Montevideo in Amsterdam. Sie produzierten dort das Making Of zu dem ersten Animationsfilm, der mit Open Source Komponenten realisiert worden ist und dessen Komponenten Creative Commons lizensiert sind.

Wir zeigen in Dornbirn zur Open Lab Night am Donnerstag den 26.9. ab 21 Uhr
den 11-minütigen Kurzfilm, das Making Of und erhalten einen Live - Bericht vom Paktikum, wie sie Produzenten und Künstler interviewten.

Elephants Dream

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