Kreativität und Innovation sind Motoren von Wirtschaft und Gesellschaft, doch allzuoft werden sie als Add-Ons behandelt, als verzichtbare “nice-to-have”. Widerspruch! Der Verein Creative City ladet am 17. Februar zum “Solidarity / No Charity” Event in Wien:

Kreative benötigen keine Almosen oder Geschenke, sondern faire und solidarische Lebensbedingungen in Wien. Fixanstellung und lebenslange Karriere sind Relikte einer untergehenden Industriegesellschaft. Die heutige Medien- und Dienstleistungsgesellschaft braucht neue Formen der Arbeit und Modelle der Zusammenarbeit. Kollaboratives Arbeiten und vernetztes Denken und Handeln stehen im Widerspruch zu Ellbogentechnik oder Einzelgängertum.

Was sind die Rahmenbedingungen, Vorraussetzungen und Werkzeuge für solidarisches Arbeiten und Leben in Wien? Anhand von 10 Projekten wird aufgezeigt, wie solidarisches und kollaboratives Handeln gelebt werden kann. Die TeilnehmerInnen dieser Veranstaltung sind dazu aufgerufen an einer fairen und solidarischen “Kreativ-Community” in Wien mitzuarbeiten.

Programm:

  • Statements Wiener PolitikerInnen und EntscheidungsträgerInnen
  • Moderation: Katharina Schinner (Wiener Gemeinderätin & Peter Grabner UBIT/Wirtschaftskammer)
  • 10 kollaborative und solidarische Projekte präsentieren sich im Pecha Kucha
  • Ausklang mit Buffet und Musik

Datum
17.02.2010
Einlass 19.00 Uhr
Beginn 19.30 Uhr

Anmeldung & nähere Informationen
http://verlag.neuearbeit.net/events/solidaritynocharity/

Location
Westlicht - Schauplatz für Fotografie
Westbahnstraße 40, 1070 Wien

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe im CoworkingLab wollen wir im Februar unabhängige Web Projekte aus Vorarlberg vorstellen. Dazu haben 9 Projekt 5 Minuten Zeit sich vorzustellen.

Termin ist der 4.2. um 20:00 im CoworkingLab in Dornbirn.
Anmeldung bitte so schnell wie möglich und Präsentationsfolien bitte als pdf,png,jpg oder im OpenOffice Format bis 1.2. per mail an:
<ep@osalliance.com> <sacha@schlegel.li>
Vorarlberger Web Projekte?

Thomas Gabriel hat vor einem Monat auf seinem Blog einige Vorarlberger Webprojekte zusammengetragen. Seither gibt es eine Liste von Links auch auf Vorarlblog.at und auf huet.at gibt es zum Termin der Veranstaltungen eine kleine Wetterprognose.
http://www.internetszene.at/2009/11/06/die-beliebtesten-websites-in-vora…

Mehr aus Vorarlberg:

Vorarlberger Wetter Ring

Vsport

MineMusig.at

Furtgo.at

Hüt.at

v-ticket

vorarlblog.at

Ländle Handwerk

Laendlekicker

Die Veranstaltung ist auf Facebook, da könnt ihr euch gerne anmelden!

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In unzähligen Projekten und mit begeisterten Ideen hat er gezeigt, was Digitale Kultur sein kann. Ein dynamischer Innovator und stets freundlicher Kollege ist von uns gegangen: Florian Hufsky, 13.11.1986 - 16.12.2009. Uns bleibt nur Trauer und Anteilnahme gegenüber seiner Familie und Freund/innen.

(cc) Florian Hufsly, 28.11.2009

(cc) Florian Hufsky, 28.11.2009

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Donnerstag, 3. Dezember 2009 um 20:00

Amazon Web Services (Cloud)
Von: Pirmin Kalberer und Mathias Walker

Der Vortrag zeigt die Nutzung des EC2 Cloud Computing Service von Amazon zur parallelen Aufbereitung einer eigenen OpenStreetMap Karte.

Das Rendern einer Karte in Kacheln lässt sich gut parallelisieren und ist normalerweise ein selten wiederkehrender Vorgang. Deshalb sind virtuelle Server finanziell interessant und entlasten vom Aufbau einer leistungsfähigen Rechnerinfrastruktur. Der Vortrag zeigt eine Übersicht über die Amazon Web Services und die Nutzung des Simple Storage Service S3 und des Elastic Compute Cloud Service EC2 anhand der konkreten Anwendung.

Links:
Amazon AWS: http://aws.amazon.com/
Gerenderte Karte: http://www.geopole.org/map

Am Donnerstag, 5. November 2009 um 20.00 Uhr findet im Net Culture Lab Dornbirn
(Bertolini-Haus, Marktstrasse 4, 5. Stock, Dornbirn) der “Einsteiger” Vortrag
“Blender 3D” mit Paolo Donnicola statt.

—der Vortrag—
Mit Blender können 3D – Objekte modelliert und texturiert werden. Objekte,
Materialien und Bewegungen können ausserdem animiert und beliebig manipuliert
werden. Hinter Blender steht eine sehr aktive Foundation, welche die
Weiterentwicklung gewährleistet.
http://www.blender.org
—der Vortrag—

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Aus dem Net Culture Lab Dornbirn ist im Frühjahr ein Coworking Büro entstanden, inzwischen ist das Projekt gut angelaufen. Der Name des Büros lautet Coworking Lab, eine Website mit den Angeboten, Infos etc.. ist unterwegs. Nun ist unser Coworking Lab bei Hallenprojekt.de registriert.

Hallenprojekte?

Hallenprojekt.de gibt einen Überblick über unterschiedliche Formen von Gemeinschafts-Büros, Coworking Spaces etc.., in denen zahlreiche Einzelunternehmer sich zusammenfinden um im Netzwerk zu arbeiten. Wer mag kann auf Hallenprojekte auch jeweils auswählen wo er/sie gerade arbeitet und dies mit einem eigenen Widget auf seinem/ihrem Blog darstellen.

Der Besuch von Michael Bauwens war ein großer Erfolg. 60 Personen besuchten diesmal den CC-Salon und brachten ihr Wissen von Open Source über Open Content bis hin zu DIY und Open Ecology ein. Erstmals konnte das große Bild des “open everything” gezeichnet werden. Ein Moment auch, in dem klar wurde, wie weit eigentlich diese “Bewegung mit vielen Füßen” schon gekommen ist.


Die Mindmap “open everything” als PDF, RTF und GIF.
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Thomas Fundneider stellt in Berlin auf der Tagung “Mensch und Computer” (organisiert von der Gesellschaft für Informatik sowie dem German Chapter of the ACM) die Arbeiten des net.culture.lab vor. Unter dem Titel “net culture labs - Enabling Spaces für das Hervorbringen von Innovationen” (in der Session “Open Design Spaces (ODS) | Innovation durch Nutzerbeteiligung” am Sonntag, 6.9.09) wird er über das Zusammenspiel des Ermöglichens in der Innovationsarbeit am Beispiel der labs sprechen.

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:: Creative Commons Alps Salon
:: “Open Everything” beim Paraflows Festival
:: Vortrag von Michel Bauwens
:: Präsentationen von Ralf Schlatterbeck und Franz Nahrada
:: Get-Together anlässlich “5 Jahre Creative Commons in Österreich”

Der in Thailand lebende Gründer der Peer2Peer-Foundation Michel Bauwens ist wieder in Österreich: aus anthroplogischer Sicht präsentiert er ein theoretisches Rahmengerüst für verschiedenste Erscheinungen und Bewegungen der offenen Mediengesellschaft (Wikipedia, Open Source oder Creative Commons). Bauwens wird in seinem Vortrag neben einer Einführung zu open:everything auch die externen Effekte und den damit verbundenen Wandel innerhalb der Gesellschaft beleuchten, der dem Begriff „open“ einen wesentlich weiteren Anspruch verleiht, als dies im Mainstream wahr genommen wird.

Um den breiten Themenkomplex, der gesellschaftspolitische, technische und kulturelle Fragen aufwirft, zu veranschaulichen, entsteht im Vorfeld eine kollaborative Mind Map, die Michel Bauwens erläutern wird. Weiters werden Projekte vorgestellt, die über „offene Innovation“ erreicht werden können. Vom klassischen do-it-yourself (DIY) unterscheidet sich die neue Maker Szene durch gemeinschaftliche Infrastrukturen, die Ablehnung von kommerzieller Abhängigkeit und Lock-Ins und folgerichtig die stärkere Thematisierung von eigenen Werkzeugen - wie zum Beispiel RepRap, ein auch sich weitgehend selbst herstellender 3D-Drucker, dessen Produkte von Ralf Schlatterbeck, Mitglied der osAlliance, präsentiert werden.

Weiters zeigt Franz Nahrada an Beispielen wie Open Source Ecology, einer Farm in Missouri die sich als Versuchsgelände für eine ganze Welt von Open Source Technologien versteht, die miteinander modular kombinierbar sein sollen, der Frage nachgegangen, ob die “Peer Production” in nennenswerte Bereiche der materiellen Ökonomie vordringen kann und wie die ökonomische, soziale und kulturelle Perspektive aussieht: wird weiterhin neben der Selbstversorgung für einen anonymen Markt produziert oder gelingen zumindest teilweise “kooperative Kreislaufschlüsse” und “solidarische Ökonomien”? Sollen sich solche Ökonomien eher abkoppeln und weitgehend unabhängig machen wie die Factor E Farm in Missouri oder passen sie auch in urbane Lebenswelten? Dies ist nicht unerheblich für die Frage, welche Technologien entwickelt werden sollen. Open:everything und die damit verbundenen Projekte leben von und mit der Community. Der (cc)AlpsSalon lädt herzlich dazu ein, diese Ansätze kennen zu lernen.

Der dritte CreativeCommons Alps Salon findet im Rahmen des Paraflows Festivals für digitale Kultur am 11. September 2009 um 19:30 im Museumsquartier Wien (Raum D) in englischer Sprache statt. Moderation: Roland Alton-Scheidl

Im Anschluss Get-Together anlässlich 5 Jahre Creative Commons in Österreich.

Der diskursive Abend im Rahmen von Paraflows veranstaltet Creative Commons Austria in Zusammenarbeit mit dem net culture lab und der OCG. Organisation: Ben Dagan

Weitere Informationen:
http://www.paraflows.at
http://p2pfoundation.net/Category:Open
http://www.creativecommons.at/
http://lab.netculture.at/mission-statement/ (by Michel Bauwens June 2007)

Kreative aus Wien sind eingeladen, ihre innovativen Contentideen in der Medienlandschaft bzw. im Wirtschaftsgeschehen zu positionieren, dafür wurde eigens der Content Award Vienna ausgerufen. Vom ZIT - Zentrum für Innovation und Technologie der Stadt Wien - initiiert, wird der Content Award Vienna heuer erstmals durchgeführt. Dabei werden insbesondere alle Arten von Games sowie (animierte) Kurzfilme gesucht.

Prämiert werden die Kategorien: Games, Shorts, junge Kreative U18, FemPower, Sonderkategorien WienHolding, InfoScreen und Marx Media Vienna. Teilnahmebedingungen unter www.contentaward.at, und bis zu 5.000 Euro sowie ausgesuchte Sachpreise gewinnen. Die EinreicherInnen oder der Beitrag müssen aus Wien sein oder signifikanten Wienbezug haben. Bis 30. Oktober 2009 können Projekte eingereicht werden.

Ab September ist es für das Publikum möglich, auf www.contentaward.at zu voten und damit den Publikumspreis mitzubestimmen!